Rundbrief 34

HOG SADERLACH

Rundbrief 34         Weihnachten 2016                                                              Tuttlingen, den 18.12 2016

Liebe Saderlacher, liebe Stützpunktleiter,

wieder ist ein Jahr vergangen. Ich möchte die Tradition des Rundbriefs wahren und mit einem kleinen Rückblick beginnen.

Es war ein sehr aufregendes Jahr, das viel Zeit und Kraft gekostet hat. Ich habe bei unserer Vorstandssitzung im April in Ulm die Idee eingebracht, das „ Projekt Friedhof Saderlach" anzugehen. Den gleichen Gedanken hatte auch Herbert Mühlbach. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Freischneiden des Friedhofs umzusetzen. Es wurden Spendenaufrufe in der Banater Post geschaltet und es sind sehr viele Landsleute dem Spendenaufruf gefolgt. Allen, die gespendet haben, ein "Vergelt's Gott" und herzlichen Dank.

Das Organisatorische im Vorfeld war sehr aufwendig.Es musste Verbandszeug, Medikamente, Papierhandtücher, Toilettenpapier, Zelte, Bänke, Tische, Müllsäcke,Geräte, Mittagessen bei der Firma Halaszusw. organisiert werden. Außerdem musste die Genehmigung bei der Saderlacher Bürgermeisterin für unser Vorhaben eingeholt werden. Ein Dank geht hiermit an Franz Weiss, der dafür gesorgt hat, dass die Bürgermeisterin, Frau Doina Petri uns die Genehmigung für die Friedhofsarbeiten erteilt hat.

Da der Friedhof für viele Saderlacher eine Herzenssache ist und wir in all den Jahren angesprochen wurden, ob im „Freidorfnietgmacht wird“, war es doch schwieriger als gedacht, ausreichend freiwillige Helfer für das Friedhofsprojekt zu finden. Ich möchte mich bei allen, die dabei waren, nochmals ganz herzlich bedanken: Mathias Albert, Hans Angele, Andreas Burger, Franz und Florian Frey, Rosi und Herbert Mühlbach, Waltraud und Bernd Reicherter, Franz Weiss, Maria und Siegfried Winter und meine Frau Maria. Das Freischneiden des Friedhofs wurde in der zweiten Augustwoche durchgeführt und bedeutete sehr viel Schweiß und harte Arbeit. Insbesondere möchte ich mich bei meinem Schwiegersohn Bernd bedanken, der für uns die erforderlichen Geräte von der Firma STIHL besorgt hat und auch vor Ort dafür gesorgt hat, dass alle Maschinen die ganze Woche über funktioniert haben.

Es war uns nicht bewusst, dass die Essigbäume im Friedhof in nur zwei Monaten ca. 50 cm austreiben würden und so musste ein zweiter Einsatz im Oktober durchgeführt werden. Leider hielt sich die Bereitschaft der freiwilligen Helfer auch diesmal wieder in Grenzen. Ein großes Lob und herzlichen Dank an Mathias Albert und Franz Frey, die sich spontan bereit erklärt haben mitzukommen um den Arbeitseinsatz durchzuführen. Der Saderlacher Pfarrer Florin Petrovan hat mich per Mail informiert, dass der erneute Arbeitseinsatz ein Erfolg war.

Die schwerste Arbeit wurde gemacht, jetzt braucht es nur noch der Pflege. Um den erreichten Zustand zu erhalten müssen auch in Zukunft Arbeitseinsätze erfolgen und es werden weiterhin Spenden benötigt.

Leider wird das Interesse an landsmannschaftlichen Veranstaltungen immer geringer. Zum Heimattag in Ulm an Pfingsten kam nur eine kleine Gruppe von 23 Saderlachern und im Herbst in Görwihl waren nur 14 Landsleute dabei. Dabei liegt das Durchschnittsalter der Saderlacher die mitmachen meist über 60 Jahren. Wir müssen uns fragen, wie lange wir die Heimatortsgemeinschaft so noch am Leben halten können.

Die Vorbereitungen für unser Heimattreffen am 24. Juni 2017 in Königsbrunn bei Augsburg sind in vollem Gange. Das Programm mit der Einladung wurde euch bereits per Mail zugeschickt.

Ich wünsche unserem Treffen viel Erfolg, hoffe auf eine sehr große Teilnehmerzahl und vor allem auf mehr junge Leute.

Die griechisch-katholischen Christen in Saderlach haben mit Florin Petrovan wieder einen Pfarrer, der sich fürsorglich um die Kirche kümmert und jeden Tag einen Gottesdienst abhält. Er ist sehr hilfsbereit und hat jeden Tag im Friedhof mitgeholfen. Sein Anliegen ist es, die Kirchenglocken zu elektrifizieren. Dazu benötigt er unsere finanzielle Hilfe. Dieses und weitere Themen werden wir bei unserer nächsten Vorstandssitzung im März 2017 in Ulm besprechen. Den genauen Termin werde ich rechtzeitig schriftlich mit der Einladung bekannt geben.

Mein herzlicher Dank gilt all jenen, die sich engagieren und unermüdlich dabei sind. Franz Kreidl danke ich für die Pflege der Heimatortskartei, Franz Eisele für die Betreuung und Aktualisierung unseres Internetauftritts.

Ich wünsche Euch und Euren Familien und allen Saderlachern, wo immer sie auch leben, ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2017.

 

Wunder der Weihnacht

 Das Wunder der Weihnacht, das heilige Licht,

 es dir ein Zeichen, das Hoffnung verspricht.

 Es ist wie ein Zauber der leise sich schenkt

 und wundersam Freude in Herzen versenkt.

 Es ist wie ein Leuchten, ein sichtbarer Segen,

 der sicher führt auf all deinen Wegen.

Bewahr dir die Weihnacht als Freude im Leben,

denn eignes dafür ist sie uns gegeben.

                                                                                                                                                                                                                                                    von  Gudrun Zydek

 

Euer

Franz Winterhalter

    Vorsitzender

 

PS: Es wäre schön, wenn Ihr dieses Rundschreiben vielen Saderlachern zugänglich machen könnt.

 

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