Jahrgangstreffen ´52

 

Zum Augenblicke möcht ich sagen:

verweile doch du bist so schön

Jahr 52-01

 

 Was der Frühling nicht sät, kann der Sommer nicht reifen,

 der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen.

 (Johann Gottfried von Herder)“

  Es scheint, dass der Jahrgang 1952 eine gute Saat war und jetzt im Herbst des Lebens zur Ernte bereit ist. Das Treffen am Bodensee  (19-20-21 September 2017) wurde von allen angenommen und bewies wieder einmal, dass die früheren Bindungen (Kindheit, Jugend) noch immer Bestand haben. Die Insel Reichenau war für drei Tage unser Aufenthaltsort und schon am ersten Tag sollten wir erfahren warum die Insel, auch Klosterinsel genannt, zum Weltkulturerbe erkoren wurde. Die Inselführung durch unsere Gastgeberin, Frau Penzkofer, hob die besondere Bedeutung der klösterlichen Arbeit im Bodenseeraum hervor. Die von den Benediktinermönchen seit dem frühen Mittelalter begonnenen Kultivierung der Insel Reichenau im Untersee bestimmt noch heute in weiten Teilen ihr Landschaftsbild. Die Mönche auf der Reichenau errichteten auf der Klosterinsel nicht nur zahlreiche Kapellen und Kirchen und eine ausgedehnte Klosteranlage, sondern im Frühmittelalter bestand dort eine der berühmtesten Klosterschulen im Reich, in der die Dichtung, die Musik, die Buch- und Wandmalerei gepflegt wurden. Den Abend hatten wir ganz für uns; und er sollte auch mit Arbeit verbunden sein. Wir nahmen mal das Saderlacher Liedgut unter die Lupe. Es war beeindruckend wie unser Gedächtnis funktionierte, so das am Ende eine Fülle an Liedern entstanden ist die demnächst in einer Jahrgangsbroschüre festgehalten werden.

Zweiter Tag; das Tagesziel sollte wieder eine Insel sein, jetzt die Blumeninsel Mainau. Und da wir alle rüstig und umweltbewusst sind habe wir Mainau mit öffentlichen Verkehrsmittel schnellstens erreicht. Frühling, Sommer, Herbst und Winter: die Insel Mainau ist immer eine Reise wert. Neben der Vielfalt der Blumenpracht im Park und Gärten ist das Schmetterlingshaus zu jeder Jahreszeit ein Besuchermagnet. Wer könnte für eine bessere Herbststimmung auf der Mainau sorgen, als die Dahlien mit ihren intensiven Farben und der überreichen Blütenfülle. Der Dahlienhügel mit seinem wahren Blütenfeuerwerk hat uns vollends begeistert. Aus den 270 Arten wird dann Ende Oktober die Dahlien-Königin des Jahres 2017 gewählt. Am Abend beackerten wir dann eine Rote Liste von bedrohten Saderlacher Wörter/Begriffen. Verstehen den unsere Kinder und Enkelkinder, denen wir selbst das „Geibermänteli“ umgelegt haben, wenn wir sagen, dass „mir uns gfretret hän un doch isch es manchmol gfaliert“. So haben wir denn eine Liste der vom Aussterben bedrohten Wörter erstellt und ich kann verraten, dass es nicht Wenige sind.

Dritter Tag; Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Konstanz, darum konnten wir nur eine ganz kleine Auswahl besichtigen. War vielleicht die Hübschlerin Imperia, ganz am Anfang der Tour, bewundernswert? Oder die Dreifaltigkeitskirche? Oder das Rathaus? Oder die Fassadenmalereien? Oder die Schweizer Grenze? Oder……? Eine Schifffahrt durfte sicherlich nicht fehlen, darum haben wir die Rückfahrt zur Reichenau mit der Bodenseeflotte sichtlich genossen. Das Motto am Abend war dann „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“. Mit den Liedertexten vor uns und vom Akkordeon begleitet, sangen wir aus voller Kehle die alt bekannten Weisen.

                                                              Mathias Eisele

 

Und hier sind wir, ungeschminkt und authentisch.

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